Lena Dürr Olympia | Medaille im Riesenslalom nach Fehler knapp verpasst

Zentimeter-Krimi um deutsche Medaillen-Kandidatin

Lena Dürr Olympia: Ist das bitter! Für Lena Dürr ist die Olympia-Medaille im Riesenslalom zum Greifen nah. Im ersten Durchgang hatte Dürr noch für die Mega-Überraschung gesorgt und war nur 0,34 Sekunden hinter Brignone geblieben. Sie kämpfte sich in den 2. Lauf rein und war auf Kurs.

Doch am drittletzten Tor unterläuft ihr ein Fehler. Die Welle nimmt sie nicht optimal und verliert so die Medaille. Kurz vorm Ziel habe ich richtig gemerkt, wie ich die Skier abgestochen habe und da bin ich fast gestanden. Das hat viel Zeit gekostet. Von Platz 2 aus dem ersten Lauf fällt sie auf den 9. Rang zurück.

Am Ende fehlen ihr 19 Hundertstel auf die beiden zeitgleichen Silbermedaillengewinnerinnen Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen. Zur Olympia-Siegerin krönt sich Lokalmatadorin Federica Brignone.

ZDF-Experte Marco Büchel erklärt: Sie trifft eine Entscheidung, die einfach falsch war. Ich muss hart sein. Sie hat Silber verschenkt.

Dürr erklärt enttäuscht im Ziel: Kurz vorm Ziel habe ich richtig gemerkt, wie ich die Skier abgestochen habe und da bin ich fast gestanden. Das hat viel Zeit gekostet. Wenn ich die letzten Wochen so anschaue, tut das Ergebnis zwar weh, aber ich bin stolz, wie ich mich rausgekämpft habe.

Die zweite deutsche Starterin Emma Aicher hatte sich kurzfristig für einen Start im Riesenslalom entschieden. In ihrer vermeintlich schwächsten Disziplin fuhr die Doppel-Silbermedaillensiegerin allerdings der Spitze hinterher. Am Ende wurde sie 19.

Ski-Krise und Olympia-Fluch bei Dürr

Besonders bitter: Für Dürr geht ihr Olympia-Fluch erstmal weiter. 2018 in Pyeongchang war sie im ersten Slalom-Lauf ausgeschieden. 2022 ging sie als Führende nach dem ersten Lauf in den zweiten Durchgang, wurde aber am Ende mit 19 Hundertstel Rückstand bittere Vierte. Damals war Silber im Teamwettbewerb zumindest ein kleiner Trost.

Die Saison verlor bislang noch nicht wirklich nach Plan für Dürr. Nach starkem Saisonstart mit einem zweiten Platz Ende November in Copper Mountain verpasste sie ab Dezember zehn Rennen in Folge eine einstellige Platzierung. In der olympischen Team-Kombination, bei der Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann Silber holten, wurde die Slalom-Spezialistin gar nicht eingesetzt.

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